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Left Ventricle Architecture and Valvular Integrity Following Micoaxial Mechanical Support: A Two-Year Follow-Up Study

Chatzis und Kollegen untersuchten an ihrem Zentrum in einer retrospektiven Studie die linksventrikuläre Auswurfleistung sowie die kardialen Strukturen bei Patienten nach Impella Therapie. Hierfür wurden 84 Patienten eingeschlossen, die eine Impella CP (n=24) oder eine Impella 2.5 (n=60) auf Grund eines therapierefraktären kardiogenen Schocks (n=62) oder im Rahmen einer Hochrisiko-Koronarintervention (HR-PCI; n = 22) erhielten. In jedem Fall wurde eine der Indikation entsprechende optimale medikamentöse Einstellung gewährleistet. Der Nachbeobachtungszeitraum betrug zwei Jahre. Es wurden jeweils standardisierte echokardiografische Untersuchungen zum Zeitpunkt vor und nach der Impella Insertion sowie am Tag vor der Klinikentlassung und anschließend im ambulanten Setting durchgeführt. Bei HR-PCI-Patienten erfolgte eine zusätzliche Untersuchung direkt nach Impella-Explantation im Herzkatheterlabor.
Im Vergleich zum präinterventionellen Zustand konnte eine signifikante Zunahme der linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF; p < 0.03) sowie eine signifikante Reduktion des linksventrikulären Diameters als Maß für die Ventrikeldilatation (p < 0.001) gezeigt werden. Darüber hinaus war eine signifikante Abnahme des Schweregrades einer Mitralklappeninsuffizienz erkenntlich (p = 0.007). Zusammenfassend spricht dies für eine Verbesserung der linksventrikulären Architektur.
Weder die Dauer der Impella Therapie noch die Größe oder die Indikation für die Implantation hatten einen negativen Effekt bezüglich der Strukturen der Aorten- bzw. Mitralklappe. Daraus lässt sich ableiten, dass die Impella Herzpumpe ein sicheres Mittel zur Unterstützung der linksventrikulären Funktion ist ohne nachhaltige anatomisch-funktionelle Langzeitschäden zu verursachen.

Erste Langzeitstudie zu strukturellen Herzveränderungen nach Impella-Support